Scheidt'sche Hallen

Bis ins 17.Jahrhundert reicht die Geschichte der Scheidt´schen Tuchfabrik im Essener Stadtteil Kettwig zurück. Und auch nach der Schließung der Fabrik im Jahr 1974 wird das Gelände der ehemaligen Kammgarn- und Streichgarnspinnerei mit seinen Produktionshallen, seinen Verwaltungs- und Lagergebäuden noch heute gewerblich genutzt, aber sukzessive einer neuen Nutzung zugeführt. Zahlreiche Firmen, Agenturen und Künstler haben sich in den sogenannten Scheidt´schen Hallen niedergelassen – und weitere werden folgen.

Das ca. 37.000 m² große Gelände besticht durch seine Lage unmittelbar am Kettwiger Ruhrstausee und seine direkte Nähe zur Kettwiger Altstadt. Auf dieser ehemals industriell genutzten Fläche entsteht eine Nutzungsmischung aus modernem, exklusivem Wohnen und unternehmensorientierten Dienstleistungen. Bestes Beispiel ist das „Uferpalais“: In einem leer stehenden Gebäude der früheren Tuchfabrik entstehen über 30 hochwertige Eigentumswohnungen mit bis zu 255 m² Wohnfläche.

Scheidt´sche Hallen als Ort der Kreativwirtschaft

Die Scheidt´schen Hallen entwickeln sich zusehends zu einem Zentrum für die Kreativwirtschaft. Künstler aller Art - von Designern über Fotografen bis hin zu Architekten - haben hier ihre Ateliers. Aber auch als Ausstellungsort haben sich die Scheidt´schen Hallen einen Namen gemacht. Insbesondere der Wollboden der ehemaligen Tuchfabrik Scheidt dient zahlreichen Künstlern als Kulisse ihrer schöpferischen Werke. Sie beleben den etwa 500 m² großen Boden mit faszinierenden Ausstellungen neu, nachdem hier seit über 30 Jahren die Zeit still stand. Die Künstlergruppe "Betreten verboten" stellte ihre Kunstwerke bereits ebenso dort aus wie die Künstlerinnen der Gruppe „GEDOK Niederrhein Ruhr“.

Weitere Informationen: www.ggk-essen.de