Kettwig

Kettwig ist der jüngste und bezogen auf die Gesamtfläche zugleich auch der größte Stadtteil Essens. Im Südwesten der Stadt, direkt an der Ruhr gelegen, blickt Kettwig auf eine lange Geschichte zurück, die in der historischen Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern, schmalen Gassen und steilen Treppenaufgängen immer noch gegenwärtig zu sein scheint. Von Kettwigs ehemaligem Ruf als Tuchmacherstadt zeugen noch heute über 100 Weberhäuser in der Altstadt. Wo früher Tücher produziert wurden, werden heute Zeitungen gedruckt: Mit dem Druckzentrum der Axel Springer AG steht im Kettwiger Gewerbepark „Im Teelbruch“ eine hochmoderne Offsetdruckerei. In der Druckerei entstehen täglich eine Million Zeitungen, darunter Bild, Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung.

Kettwig als Ort der Kreativwirtschaft

Vom kreativen Charme Kettwigs lassen sich viele kreative Unternehmen aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst und Werbung inspirieren. Darüber hinaus finden sich hier viele Unternehmen des Pressemarktes und sorgen für eine Konzentration dieses Bereichs, die sich sonst nur in Essens Stadtmitte wiederfindet. Dazu gibt es Kunst im Industrieambiente: die „Scheidt´schen Hallen“. Diese gehören zur ehemaligen Kammgarnspinnerei und Tuchfabrik Scheidt und werden von zahlreichen Firmen, Agenturen und Künstlern genutzt. Und eine ansässige Künstlergruppe verwandelte den unter dem Dach gelegenen ehemaligen Wollboden in einen Ausstellungsraum für ihre Werke.

Weitere Informationen: www.kettwig.de, www.hugenpoet.de, www.bahnhof-kettwig.de